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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Webforge Studio · Stand: Juli 2026
Allgemeine Geschäftsbedingungen mit
Kundeninformationen & Informationen zum Datenschutz
Inhaltsverzeichnis
A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
1. Geltungsbereich
2. Vertragsgegenstand
3. Vertragsschluss
4. Vergütung, Preise, Zahlungsbedingungen
5. Vergütung für zusätzliche Leistungen
6. Abnahme, Fälligkeit der Vergütung
7. Zeitplan
8. Mitwirkungspflichten des Kunden
9. Pflichten zur Namensnennung, Entstellungen
10. Rechteeinräumung durch den Kunden, Haftungsfreistellung
11. Einräumung von Nutzungsrechten durch den Auftragnehmer
12. Eigenwerbung des Auftragnehmers
13. Mängelhaftung (Gewährleistung)
14. Haftung
15. Kündigung des Vertrages
16. Anwendbares Recht
B. Informationen zum Datenschutz
1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des
Verantwortlichen
2. Datenverarbeitung zur Auftragsabwicklung
3. Rechte des Betroffenen
4. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten
A. Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
1) Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") des Bennet Marces
Amtmann, handelnd unter „Webforge Studio“ (nachfolgend "Auftragnehmer"), gelten für
alle Verträge zur Erbringung von Webdesign-Leistungen, die ein Unternehmer
(nachfolgend "Kunde") mit dem Auftragnehmer hinsichtlich der vom Auftragnehmer auf
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seiner Website dargestellten Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von
eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes
vereinbart.
1.2 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder
eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in
Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2) Vertragsgegenstand
2.1 Der Vertragsgegenstand bestimmt sich nach den einzelnen Vereinbarungen
zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden. Der Auftragnehmer ist zu keinen
Leistungen verpflichtet, die nicht im Einzelnen zwischen den Parteien vereinbart sind.
2.2 Der Auftragnehmer schuldet dem Kunden die Konzeption, Gestaltung und
Umsetzung einer Website. Hiervon umfasst ist in der Regel
- die Erarbeitung einer Konzeption,
- die Abstimmung der Konzeption mit dem Kunden,
- die grafische Gestaltung der mit dem Kunden abgestimmten Konzeption,
- die technische Umsetzung der Konzeption und Gestaltung und
- nach Absprache zwischen Auftragnehmer und Kunden auch die Programmierung der
Website gemäß dem aktuellen Stand der Technik zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
2.3 Weitere Leistungen werden von diesem Vertrag nicht umfasst. Dies betrifft unter
anderem die folgenden Leistungen, die der Auftragnehmer und der Kunde daher
gesondert vereinbaren und vergüten müssen:
- Die Übergabe von sog. offenen Dateien an den Kunden
- Der Erwerb von Nutzungsrechten an Bildern, Grafiken, Texten, Software oder sonstigen
geschützten Elemente von Dritten
- Recherchen zur Verfügbarkeit von bestimmten Domains
- Die Registrierung von Domains für den Kunden und weitere Leistungen im
Zusammenhang mit Domains für den Kunden
- Das Hosting der Website, also die Überlassung von Webspace (Speicherplatz) auf
Servern des Auftragnehmers oder von Dritten
- Die inhaltliche und technische Wartung und Pflege der Website
2.4 Der Auftragnehmer kann seine Leistungen persönlich oder durch qualifiziertes, von
ihm ausgewähltes Personal erbringen. Dabei kann sich der Auftragnehmer zur Erfüllung
seiner vertraglichen Leistungspflichten auch der Dienste und Leistungen Dritter
(Subunternehmer) bedienen, die in seinem Auftrag tätig werden. Sofern die Parteien
nichts anderes vereinbart haben, hat der Kunde keinen Anspruch auf Auswahl einer
bestimmten Person zur Durchführung der gewünschten Leistung.
3) Vertragsschluss
3.1 Der Kunde kann über ein ggf. vom Auftragnehmer online bereitgestelltes
Kontaktformular, in Textform (z.B. per E-Mail), oder telefonisch eine unverbindliche
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Anfrage auf Abgabe eines Angebots an den Auftragnehmer richten.
3.2 Der Auftragnehmer lässt dem Kunden auf dessen Anfrage hin in Textform (z.B. per E-
Mail) ein verbindliches Angebot zur Erbringung der vom Kunden angefragten Leistung
bzw. Leistungen zukommen. Dieses Angebot kann der Kunde durch eine gegenüber dem
Auftragnehmer abzugebende Annahmeerklärung in Textform (z.B. per E-Mail) innerhalb
von 7 (sieben) Tagen ab Zugang des Angebots annehmen, wobei für die Berechnung der
Frist der Tag des Angebotszugangs nicht mitgerechnet wird. Fällt der letzte Tag der Frist
zur Annahme des Angebots auf einen Samstag, Sonntag, oder einen am Sitz des Kunden
staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages
der nächste Werktag. Nimmt der Kunde das Angebot des Auftragnehmers innerhalb der
vorgenannten Frist nicht an, so ist der Auftragnehmer nicht mehr an sein Angebot
gebunden.
3.3 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail statt.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-
Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Auftragnehmer
versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem
Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Auftragnehmer oder von diesem
mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden
können.
3.4 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.
4) Vergütung, Preise, Zahlungsbedingungen
4.1 Soweit zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden nicht ausdrücklich anders
vereinbart, sind sämtliche Leistungen des Auftragnehmers gegenüber dem Kunden
vergütungspflichtig. Vorschläge, Entwürfe oder sonstige Zuarbeiten durch den Kunden,
seine Mitarbeiter oder sonstige Personen, die auf Seite des Kunden an der Durchführung
dieses Vertrags beteiligt sind, haben keine Auswirkungen auf die Höhe der Vergütung
des Auftragnehmers. Leistungen des Auftragnehmers, die vom Leistungsumfang dieses
Vertrags nicht umfasst sind, wie z.B. Sonder-, Neben- oder Mehrleistungen des
Auftragnehmers sind ebenso vergütungspflichtig und gesondert zu vergüten.
4.2 Der Kunde ist verpflichtet, dem Auftragnehmer für dessen Leistungen nach diesem
Vertrag die vertraglich vereinbarte Vergütung zu zahlen. Diese Vergütung besteht aus
einem Entwurfs- und einem Nutzungshonorar, soweit dies zwischen den Parteien nicht
ausdrücklich anderes vereinbart ist. Nicht Bestandteil dieser Vergütung sind etwaige
Leistungen, die der Auftragnehmer gemäß entsprechender Absprache mit dem Kunden
von Dritten bezieht und gegenüber diesen Dritten vergüten muss, wie z.B. für den
Erwerb von Lizenzen bzw. Nutzungsrechten an Bildern, Grafiken, Texten, Software oder
sonstigen geschützten Elementen, welche jeweils gesondert zwischen den Parteien
abgerechnet werden, soweit zwischen den Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes
vereinbart ist.
(1) Das Entwurfshonorar entspricht dem Betrag, den der Auftragnehmer und der Kunde
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für:
- die Erarbeitung einer Konzeption,
- die Abstimmung der Konzeption mit dem Kunden,
- die grafische Gestaltung der mit dem Kunden abgestimmten Konzeption,
- die technische Umsetzung der Konzeption und Gestaltung und
- ggf. die Programmierung der Website gemäß dem aktuellen Stand der Technik zum
Zeitpunkt des Vertragsschlusses
als Entwurfshonorar vereinbaren.
(2) Das Nutzungshonorar bestimmt sich nach dem zwischen dem Auftragnehmer und
dem Kunden vereinbarten Nutzungsumfang hinsichtlich der Leistungen des
Auftragnehmers nach diesem Vertrag und entspricht dem Betrag, den der
Auftragnehmer und der Kunde als Nutzungshonorar vereinbaren. Weitere, hierüber
hinaus gehende Nutzungen der Leistungen des Auftragnehmers auf Grundlage dieses
Vertrags durch den Kunden muss der Kunde zusätzlich gesondert vergüten.
(3) Soweit dies zwischen den Parteien nicht anders vereinbart ist, bemisst sich die Höhe
des Entwurfs- und des Nutzungshonorars nach dem zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses gültigen Vergütungstarif des Allianz deutscher Designer (AGD) e.V.,
wie er zwischen diesem und der Vereinigung Selbstständige Design-Studios (SDSt)
geschlossen worden ist. Der Vergütungstarif des Allianz deutscher Designer (AGD) e.V.
kann jederzeit beim Auftragnehmer angefordert werden.
4.3 Bei Verzögerungen der Durchführung der Leistungen nach diesem Vertrag aus
Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, hat der Auftragnehmer das Recht, eine
angemessene Erhöhung der Vergütung zu fordern.
4.4 Sofern sich aus der Leistungsbeschreibung des Auftragnehmers nichts
Abweichendes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Beträgen um Gesamtpreise.
Umsatzsteuer fällt nicht an, da der Auftragnehmer als Kleinunternehmer
umsatzsteuerbefreit ist.
5) Vergütung für zusätzliche Leistungen
5.1 Soweit der Auftragnehmer nach Absprache mit dem Kunden zusätzliche Leistungen
erbringt, die über die vom Auftragnehmer nach diesem Vertrag ursprünglich
geschuldeten Leistungen hinausgehen, wie etwa die Anpassung oder Änderung von
bereits abnahmefähigen Konzeptionen, Entwürfen, Gestaltungen, Programmierungen
oder sonstigen Leistungen, ist der Kunde verpflichtet, diese Leistungen dem
Auftragnehmer gemäß dem vereinbarten Stundensatz und den sonstigen
Vereinbarungen der Parteien nach dem tatsächlich angefallenen Zeitaufwand zu
vergüten. Haben der Auftragnehmer und der Kunde hierfür keinen Stundensatz
vereinbart oder keine sonstige Vereinbarung getroffen, ist der Kunde verpflichtet, den
angefallenen Zeitaufwand gemäß dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen
Vergütungstarif des Allianz deutscher Designer (AGD) e.V., wie er zwischen diesem und
der Vereinigung Selbstständige Design-Studios (SDSt) geschlossen worden ist, zu
vergüten.
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5.2 Der Auftragnehmer hat das Recht, nach vorheriger Absprache mit dem Kunden die
zur Erfüllung dieses Vertrags erforderlichen Drittleistungen im Namen und für Rechnung
des Kunden zu erwerben. Dies gilt insbesondere, aber nicht ausschließlich, für den
Erwerb von Lizenzen bzw. Nutzungsrechten an Bildern, Grafiken, Texten, Software oder
sonstigen geschützten Elementen oder auch für die Anmietung von Speicherplatz auf
Servern von Drittanbietern zwecks Web-Hosting der Website. Der Kunde verpflichtet
sich, dem Auftragnehmer hierfür Vollmacht zu erteilen und erteilt diese hiermit sogleich.
Im Falle des Erwerbs von solchen Drittleistungen verpflichtet sich der Kunde, den
Auftragnehmer im Innenverhältnis von sämtlichen Vergütungsansprüchen freizustellen,
die aus den Vertragsschlüssen mit den jeweiligen Drittanbietern folgen. Der
Auftragnehmer ist berechtigt, diese Kosten in Rechnung zu stellen, sobald sie ihrerseits
von dem Dritten in Rechnung gestellt werden.
5.3 Der Kunde ist verpflichtet, Auslagen und sonstige Nebenkosten zu erstatten, die
dem Auftragnehmer nach vorheriger Absprache zwischen ihm und dem Kunden im
Zusammenhang mit der Erfüllung dieses Vertrags notwendigerweise entstehen, wie ggf.
etwa für die Anfertigung von Fotografien, Modellen, Teasern oder Web-Hosting.
6) Abnahme, Fälligkeit der Vergütung
6.1 Die Leistungen des Auftragnehmers werden dem Kunden zur Prüfung und Abnahme
bereitgestellt. Der Kunde ist verpflichtet, vertragsgemäße Leistungen des
Auftragnehmers abzunehmen. Werden keine begründeten Beanstandungen geltend
gemacht, hat die Abnahme innerhalb einer angemessenen Frist, jedenfalls aber
innerhalb einer Frist von sieben (7) Tagen ab Ablieferung der jeweiligen Leistungen beim
Kunden, zu erfolgen. Der Abnahme steht es gleich, wenn der Kunde die Leistungen
innerhalb vorgenannter Frist nicht abnimmt, obwohl er dazu verpflichtet ist.
6.2 Verlangt der Kunde nach der Abnahme gemäß vorstehender Ziffer Änderungen vom
Auftragnehmer, so kann der Auftragnehmer ihm hierfür eine zusätzliche
aufwandsbezogene Vergütung berechnen. Hierüber lässt der Auftragnehmer dem
Kunden auf dessen Anforderung ein konkretes Angebot zukommen. Die gesetzlichen
Mängelrechte des Kunden werden hierdurch nicht eingeschränkt.
6.3 Im Rahmen der Vereinbarungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden
steht dem Auftragnehmer eine Gestaltungsfreiheit zu. Der Kunde darf die Abnahme
nicht aus gestalterischen oder künstlerischen Gründen verweigern. Mängelansprüche
des Kunden aus gestalterischen oder künstlerischen Gründen sind ausgeschlossen.
6.4 Die Vergütung des Auftragnehmers wird in Abschlägen wie folgt fällig, soweit
zwischen den Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird:
- 50 Prozent der vertraglich vereinbarten Gesamtvergütung werden zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses fällig.
- 30 Prozent der vertraglich vereinbarten Gesamtvergütung werden zu dem Zeitpunkt
fällig, zu dem der Auftragnehmer dem Kunden das Konzept und die Gestaltung
vorgelegt hat.
- 20 Prozent der vertraglich vereinbarten Gesamtvergütung werden mit Ablieferung der
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Leistungen des Auftragnehmers nach diesem Vertrag fällig.
7) Zeitplan
7.1 Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen im Rahmen der mit dem Kunden
vereinbarten Zeiträume und zu den jeweils vereinbarten Zeitpunkten.
7.2 Soweit zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden nicht ausdrücklich etwas
anderes vereinbart ist, beginnt der Auftragnehmer mit der Erfüllung des Vertrags
frühestens, wenn bei ihm die erste Abschlagzahlung eingegangen ist. Verzögerungen bei
den Zahlungen der vereinbarten Abschläge verschieben die vereinbarten Zeitpläne und
Zeitpunkte entsprechend nach hinten.
8) Mitwirkungspflichten des Kunden
8.1 Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit dies zur ordnungsgemäßen
Erfüllung der vertraglichen Leistungen des Auftragnehmers erforderlich ist.
Insbesondere muss der Kunde vereinbarte Termine einhalten.
8.2 Verletzt der Kunde seine Mitwirkungspflicht, so ist der Auftragnehmer berechtigt,
eine angemessene Frist mit der Erklärung zu bestimmen, dass er die Fortsetzung des
Vertrages nach Ablauf der Frist ablehnt. Nach erfolglosem Ablauf der Frist ist der
Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Der Anspruch des
Auftragnehmers auf Ersatz der ihm durch die unterlassene Mitwirkung des Kunden
entstandenen Mehraufwendungen sowie des verursachten Schadens bleibt hiervon
unberührt.
9) Pflichten zur Namensnennung, Entstellungen
9.1 Der Kunde ist verpflichtet, den Namen und auf Wunsch des Auftragnehmers auch
die Kontaktdaten des Auftragnehmers im Impressum der Website anzugeben, die der
Auftragnehmer auf Grundlage dieser AGB für den Kunden erstellt, es sei denn, eine
solche Nennung ist in der Branche des Kunden vollkommen unüblich.
9.2 Der Auftragnehmer hat das Recht, Entstellungen oder sonstige Beeinträchtigungen
seiner Konzeptionen, Entwürfe, Gestaltungen, Programmierungen und sonstigen
geschützten oder schutzfähigen Leistungen, einschließlich Webdesigns, die auf
Grundlage des Vertrags zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden entstehen, zu
verbieten, soweit diese Entstellungen oder sonstigen Beeinträchtigungen geeignet sind,
die berechtigten geistigen oder persönlichen Interessen des Urhebers an den Leistungen
zu gefährden.
10) Rechteeinräumung durch den Kunden, Haftungsfreistellung
10.1 Der Kunde sichert zu, dass er zur Verwendung, Übergabe und Übermittlung
sämtlicher Muster, Vorlagen, Datenträger, Dateien, Daten und sonstigen Materialien,
Dokumente und Informationen (z.B. Bilder, Grafiken, Texte und Templates), die er in
physischer oder elektronischer Form dem Auftragnehmer zur Verfügung stellt,
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berechtigt ist.
10.2 Der Kunde räumt dem Auftragnehmer die Rechte zur vertragsgemäßen
Bearbeitung und Bereitstellung der an den Auftragnehmer übergebenen oder
übermittelten Muster, Vorlagen, Datenträger, Dateien, Daten und sonstigen Materialien,
Dokumente und Informationen erforderlichen Rechte ein.
10.3 Soweit es entgegen der vorgenannten Zusicherung an einer Berechtigung zur
Verwendung, Übergabe oder Übermittlung fehlt, ist der Kunde verpflichtet, den
Auftragnehmer von sämtlichen etwaigen Ansprüchen Dritter in diesem Zusammenhang
freizustellen und die notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung einschließlich aller
Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe zu tragen. Dies gilt nicht, wenn die
Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem
Auftragnehmer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich,
wahrheitsgemäß und vollständig sämtliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die
für die Prüfung der Ansprüche und die Verteidigung gegen diese erforderlich sind.
11) Einräumung von Nutzungsrechten durch den Auftragnehmer
11.1 Sämtliche Konzeptionen, Entwürfe, Gestaltungen, Programmierungen und
sonstigen geschützten oder schutzfähigen Leistungen, einschließlich Webdesigns, des
Auftragnehmers, die auf Grundlage des Vertrags zwischen dem Auftragnehmer und dem
Kunden entstehen, (im Folgenden auch "Vertragsleistungen") darf der Kunde nur nach
Maßgabe der mit dem Auftragnehmer getroffenen Vereinbarungen hinsichtlich der
Nutzungs- und Verwertungsrechte, insbesondere im Hinblick auf die Art, den Umfang,
die Dauer und das Gebiet der Nutzungen nutzen und verwerten. Jede unbefugte Nutzung
und Verwertung der geschützten Vertragsleistungen außerhalb der mit dem
Auftragnehmer getroffenen Vereinbarungen ist unzulässig.
11.2 Der Auftragnehmer räumt dem Kunden mit vollständiger Bezahlung der Vergütung
die Nutzungs- und Verwertungsrechte an den Vertragsleistungen in dem Umfang ein,
wie dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist. Fehlt eine solche
ausdrückliche Vereinbarung, räumt der Auftragnehmer dem Kunden mit vollständiger
Bezahlung der Vergütung die für den jeweiligen Vertragszweck erforderlichen Nutzungs-
und Verwertungsrechte an den Vertragsleistungen ein. Soweit zwischen den Parteien
nichts anderes vereinbart ist, räumt der Auftragnehmer dem Kunden im Zweifel jeweils
nur ein einfaches Nutzungsrecht ein.
11.3 Der Auftragnehmer räumt dem Kunden an den Konzeptionen, Entwürfen und
Satzdateien sowie an den sonstigen Gegenständen, Dateien und Daten, die auf
Grundlage des Vertrags entstehen, bloß die Nutzungsrechte gemäß diesem Vertrag ein
und überträgt dem Kunden nicht auch das Eigentum an diesen, soweit zwischen den
Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Die Konzeptionen, Entwürfe
und Satzdateien sowie die sonstigen Gegenstände, Dateien und Daten, die auf
Grundlage dieses Vertrags entstehen, verbleiben vielmehr im Eigentum des
Auftragnehmers, der zu deren Herausgabe nach diesem Vertrag nicht verpflichtet ist.
Der Auftragnehmer und der Kunde können deren Herausgabe gegen eine gesonderte
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Vergütung vereinbaren.
11.4 Jede Übertragung, Teil-Übertragung oder Einräumung von Nutzungsrechten,
einschließlich von Unterlizenzen, an den Vertragsleistungen des Auftragnehmers bedarf
dessen vorheriger schriftlicher Zustimmung.
11.5 Sämtliche Nutzungen und Verwertungen der Vertragsleistungen, die über den
vereinbarten Umfang hinausgehen, sind nur mit vorheriger Zustimmung des
Auftragnehmers zulässig und verpflichten den Kunden zur Zahlung eines
entsprechenden zusätzlichen Nutzungshonorars gegenüber dem Auftragnehmer. Bei
unberechtigten Nutzungen und Verwertungen hat der Auftragnehmer das Recht, gemäß
den gesetzlichen Vorgaben Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche gegenüber
dem Kunden geltend zu machen.
11.6 Soweit zwischen den Parteien nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist jede
vollständige oder teilweise Nachahmung, Bearbeitung sowie sonstige Umgestaltung und
Veränderung der Vertragsleistungen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des
Auftragnehmers unzulässig.
12) Eigenwerbung des Auftragnehmers
12.1 Der Auftragnehmer hat das Recht, sämtliche Vertragsleistungen zum Zweck der
Eigenwerbung des Auftragnehmers in sämtlichen Medien unter Angabe des Namens des
Kunden zu verwenden, einschließlich auf das Tätigwerden für den Kunden in diesem
Zusammenhang hinzuweisen, soweit zwischen den Parteien nicht ausdrücklich etwas
anderes vereinbart ist.
12.2 Dieses Recht zur Eigenwerbung besteht darüber hinaus nicht, wenn der Kunde den
Auftragnehmer über ein etwaiges Geheimhaltungsinteresse informiert hat, das einer
solchen Verwendung entgegensteht.
13) Mängelhaftung (Gewährleistung)
13.1 Für Mängel der vereinbarten Leistungen haftet der Auftragnehmer nach den
Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes
geregelt ist.
13.2 Der Kunde muss sämtliche Leistungen, die der Auftragnehmer ihm abliefert,
unverzüglich auf etwaige Mängel überprüfen und, soweit der Auftragnehmer den
Kunden hierzu aufgefordert hat oder dies aus sonstigen Gründen erforderlich ist,
freigeben. Soweit der Kunde die Leistungen des Auftragnehmers freigibt, sind
hinsichtlich offensichtlicher Mängel etwaige Mängelrechte ausgeschlossen.
13.3 Offensichtliche Mängel der Leistungen des Auftragnehmers muss der Kunde binnen
14 Tagen nach Ablieferung der jeweiligen Leistungen schriftlich gegenüber dem
Auftragnehmer anzeigen. Unterlässt der Kunde die Mängelanzeige, gelten die
Leistungen als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei
der Untersuchung nicht erkennbar war. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige
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Absendung der Mängelanzeige.
14) Haftung
14.1 Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch die Störung seines Betriebs
infolge von höherer Gewalt, Aufruhr, Kriegs- und Naturereignissen oder infolge von
sonstigen vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Vorkommnissen (z.B. Streik,
Aussperrung, Verkehrsstörungen, Verfügungen von öffentlicher Hand des In- und
Auslands) veranlasst oder auf nicht schuldhaft durch ihn verursachte technische
Probleme zurückzuführen sind. Dies gilt auch, soweit diese Störungen bei vom
Auftragnehmer beauftragten Dritten eintreten.
14.2 Im Übrigen haftet der Auftragnehmer dem Kunden aus allen vertraglichen,
vertragsähnlichen und gesetzlichen – einschließlich deliktischen – Ansprüchen auf
Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
14.3 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
- bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit,
- aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts Anderes geregelt ist,
- aufgrund zwingender Haftung, wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.
14.4 Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die
Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern der
Auftragnehmer nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt haftet. Wesentliche
Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt
zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße
Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der
Kunde regelmäßig vertrauen darf.
14.5 Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.
14.6 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des
Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
15) Kündigung des Vertrages
15.1 Der Kunde kann bis zur Fertigstellung der Leistungen den Vertrag jederzeit
kündigen. Kündigt der Kunde, so ist der Auftragnehmer berechtigt, die vereinbarte
Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge
der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige
Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Es wird
vermutet, dass dem Auftragnehmer danach ein Anteil in Höhe von fünf (5) Prozent der
vereinbarten Vergütung zusteht, die auf den noch nicht erbrachten Teil der Leistung
entfällt.
15.2 Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer
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Kündigungsfrist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil
unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der
beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur
Fertigstellung nicht zugemutet werden kann.
16) Anwendbares Recht
16.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik
Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher
Waren.
16.2 Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder
öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik
Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag
der Geschäftssitz des Auftragnehmers. Hat der Kunde seinen Sitz außerhalb des
Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland, so ist der Geschäftssitz des
Auftragnehmers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem
Vertrag, wenn der Vertrag oder Ansprüche aus dem Vertrag der beruflichen oder
gewerblichen Tätigkeit des Kunden zugerechnet werden können. Der Auftragnehmer ist
in den vorstehenden Fällen jedoch in jedem Fall berechtigt, das Gericht am Sitz des
Kunden anzurufen.
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B. Informationen zum Datenschutz
1) Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten
des Verantwortlichen
1.1 Im Folgenden informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren personenbezogenen
Daten im Zusammenhang mit unserer Beauftragung. Personenbezogene Daten sind
hierbei alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können.
1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-
Grundverordnung (DSGVO) ist Bennet Marces Amtmann, Webforge Studio, Alte
Poststraße 20a, 06456 Arnstein, Deutschland, Tel.: 01733530813, E-Mail:
bennet.amtmann@icloud.com.
1.3 Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist
diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über
die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet.
2) Datenverarbeitung zur Auftragsabwicklung
2.1 Zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten im Falle einer Auftragserteilung
erfassen, speichern und bearbeiten wir ggf. Abbildungen von Personen, welche auf die
Identität der abgebildeten Personen schließen lassen können. Sofern die Bilddateien zur
Speicherung und/oder Bearbeitung an externe Dienstleister weitergegeben werden,
informieren wir Sie hierüber in unserem Angebot. Eine darüberhinausgehende
Weitergabe erfolgt nicht. Die vorgenannten Verarbeitungsvorgänge erfolgen
ausschließlich zum Zwecke der Auftragsabwicklung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Nach abschließender Abwicklung des Auftrags werden die betreffenden Bilddateien
vollständig gelöscht, sofern wir mit Ihnen nichts anderes vereinbart haben.
2.2 Ihre Zahlungsdaten geben wir im Rahmen der Zahlungsabwicklung an das
beauftragte Kreditinstitut weiter, sofern dies für die Zahlungsabwicklung erforderlich ist.
Die Rechtsgrundlage für die Weitergabe der Daten ist hierbei Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
3) Rechte des Betroffenen
3.1 Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen
hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende
Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend
informieren:
- Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO: Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft
über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke,
die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder
Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder
werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der
Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung
der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer
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Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen
erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung
einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik
und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen
Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46
DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen;
- Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO: Sie haben ein Recht auf unverzügliche
Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei
uns gespeicherten unvollständigen Daten;
- Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer
personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO
zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die
Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur
Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder
zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich
ist;
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht,
die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen,
solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine
Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen
die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur
Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen,
nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie
Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch
nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen;
- Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung,
Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen
geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden
personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der
Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich
als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht
das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.
- Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre
personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten,
gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen
anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist;
- Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das
Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit
Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die
betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine
Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den
Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum
Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt;
- Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Wenn Sie der Ansicht sind, dass die
Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO
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verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder
gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde,
insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des
Ortes des mutmaßlichen Verstoßes.
3.2 WIDERSPRUCHSRECHT
WENN WIR IM RAHMEN EINER INTERESSENABWÄGUNG IHRE PERSONENBEZOGENEN
DATEN AUFGRUND UNSERES ÜBERWIEGENDEN BERECHTIGTEN INTERESSES
VERARBEITEN, HABEN SIE DAS JEDERZEITIGE RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS
IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIESE VERARBEITUNG WIDERSPRUCH
MIT WIRKUNG FÜR DIE ZUKUNFT EINZULEGEN.
MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE
VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN. EINE WEITERVERARBEITUNG BLEIBT ABER
VORBEHALTEN, WENN WIR ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE
VERARBEITUNG NACHWEISEN KÖNNEN, DIE IHRE INTERESSEN, GRUNDRECHTE UND
GRUNDFREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER WENN DIE VERARBEITUNG DER
GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN
DIENT.
WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VON UNS VERARBEITET, UM
DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH
GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM
ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN. SIE KÖNNEN DEN WIDERSPRUCH WIE
OBEN BESCHRIEBEN AUSÜBEN.
MACHEN SIE VON IHREM WIDERSPRUCHSRECHT GEBRAUCH, BEENDEN WIR DIE
VERARBEITUNG DER BETROFFENEN DATEN ZU DIREKTWERBEZWECKEN.
4) Dauer der Speicherung personenbezogener Daten
Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der
jeweiligen Rechtsgrundlage, am Verarbeitungszweck und – sofern einschlägig –
zusätzlich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z.B. handels- und
steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen).
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage einer ausdrücklichen
Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO werden die betroffenen Daten so lange
gespeichert, bis Sie Ihre Einwilligung widerrufen.
Existieren gesetzliche Aufbewahrungsfristen für Daten, die im Rahmen
rechtsgeschäftlicher bzw. rechtsgeschäftsähnlicher Verpflichtungen auf der Grundlage
von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO verarbeitet werden, werden diese Daten nach Ablauf der
Aufbewahrungsfristen routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur
Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein
berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht.
GmbH & Co. KG · Alter Messeplatz 2 · 80339 München
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit.
f DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis Sie Ihr Widerspruchsrecht nach
Art. 21 Abs. 1 DSGVO ausüben, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige
Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten
überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder
Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten zum Zwecke der Direktwerbung auf
Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis
Sie Ihr Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO ausüben.
Sofern sich aus den sonstigen Informationen dieser Erklärung über spezifische
Verarbeitungssituationen nichts anderes ergibt, werden gespeicherte personenbezogene
Daten im Übrigen dann gelöscht, wenn sie für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf
sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind.
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